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Näh-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene

Du wolltest schon immer mal nähen lernen? Herzliche Einladung zum Nähworkshop inkl. Kinderbetreuung!

Alle Infos gibt es bei Gemeindereferentin Susanne Leuchs (susanne.leuchs@bgv-trier.de)

Tauftermine 2022

Tauftermine 2022

 Datum

14.30 Uhr in:

15.30 Uhr in:

Taufkatechese

09.01.2022

Niederzissen

Königsfeld

Mi, 15.12.2021

23.01.2022

Oberzissen

Wehr

13.02.2022

Wassenach

Burgbrohl

Mi, 26.01.2022

27.02.2022

Königsfeld

Niederzissen

13.03.2022

Wehr

Oberzissen

 

Mi, 16.02.2022

 

__________

 

Mi,

23.03.2022

27.03.2022

Burgbrohl

Wassenach

10.04.2022

Niederzissen

Königsfeld

16.04.2022

Osternacht

alle Pfarreien

08.05.2022

Oberzissen

Wehr

Mi,            20.04.2022

22.05.2020

Wassenach

Burgbrohl

12.06.2022

Königsfeld

Niederzissen

 

Mi, 18.05.2022

26.06.2022

Wehr

Oberzissen

10.07.2022

Burgbrohl

Wassenach

 

Mi, 22.06.2022

24.07.2022

Niederzissen

Königsfeld

14.08.2022

Oberzissen

Wehr

Mi, 27.07.2022

28.08.2022

Wassenach

Burgbrohl

11.09.2022

Königsfeld

Niederzissen

Mi, 31.08.2022

25.09.2022

Wehr

Oberzissen

09.10.2022

Burgbrohl

Wassenach

Mi, 28.09.2022

23.10.2022

Niederzissen

Königsfeld

13.11.2022

Oberzissen

Wehr

 

Mi          26.10.2022

27.11.2022

Wassenach

Burgbrohl

04.12.2022

Königsfeld

Niederzissen

Mi, 23.11.2022

11.12.2022

Wehr

Oberzissen

15.01.2023

Burgbrohl

Wassenach

Mi,     14.12.2022

 

è Zurzeit ist die Taufkatechese aufgrund der Corona Pandemie bis auf weiteres ausgesetzt. çAnsonsten ist die Taufkatechese immer um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Niederzissen. Bitte im Pfarrbüro anmelden: 02636/2216   —   Sie können sich auch zu einer früheren Taufkatechese anmelden als zu der, die Ihrem Tauftermin zugeordnet ist.

Pfarrgemeinderat

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  • Neuer Pfarrgemeinderat für die neue Pfarrei Brohltal

 

Der neugewählte Pfarrgemeinderat (PGR) hat seine Arbeit aufgenommen.

Mit den je zwei gewählten VertreterInnen aus den Pfarrbezirken Burgbrohl, Königsfeld, Niederzissen, Oberzissen, Wassenach und Wehr sowie den sechs amtlichen Vertretern um Pfarrer Moritz Neufang umfasst er 18 Mitglieder.

 

Der PGR wird nun rasch die Wahlen zum neu zu bildenden Verwaltungsrat durchführen, der unter dem Vorsitz des Pfarrers für die Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde verantwortlich sein wird.  Norbert Wagner, der neue Vorsitzende des PGR, ist sich mit Pfarrer Neufang und allen Mitgliedern des PGR darin einig, sich in der jetzigen Zeit und Situation der katholischen Kirche auf inhaltliche und pastorale Sorgen und Nöte unserer Kirche vor Ort zu konzentrieren. Deshalb sollen noch vor den Sommerferien in einer Klausurtagung die pastoralen Schwerpunkte für die Arbeit des PGR in den nächsten vier Jahren erarbeitet werden. Dazu sind die Mitglieder gerade auch auf Anregungen, Ideen und Wünsche aus den Kirchengemeinden angewiesen und jederzeit gerne ansprechbar.

 

Damit die Gläubigen sich besser über die Arbeit und die Ergebnisse des neuen Gremiums informieren können, wird darüber regelmäßig im Pfarrbrief berichtet; die Tagesordnungen der öffentlichen(!) Sitzungen sowie die Sitzungsprotokolle werden zusätzlich in den Schaukästen der Kirchen und auch auf der Webseite der Pfarrei pfarreiengemeinschaft-brohltal.de veröffentlicht.

 

Norbert Wagner hat zudem erste Gespräche mit den Vorsitzenden der PGR aus Kempenich und Weibern über die für das nächste Jahr beabsichtigte erweiterte Fusion aufgenommen; ein Thema, das den PGR und die Pfarrei ebenfalls weiter beschäftigen wird.

Schwarz Blaue Runde am 18. Mai 2022

Ökumenische Gesprächsreihe zu den Anfangstexten der Bibel


Die Geschichte vom Turmbau zu Babel ist den Meisten bekannt, auch wenn sie keine Bibelkenner sind. In nur 9 Versen wird geschildert, wie Gott die Sprache der Menschen verwirrt, um sie am Weiterbau eines gewaltigen Turmes zu hindern.
Was für ein Gottesbild steht hinter dieser Geschichte?
Wie ist das Verhalten der Menschen zu bewerten?
Ist die Geschichte heute noch aktuell?
Bei einem Gesprächsabend wollen wir diesen und anderen Fragen nachgehen, die beim gemeinsamen Lesen des Textes aufkommen.
Der Gesprächsabend findet statt am Mittwoch, 18. Mai um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Burgbrohl, Rhodiusstr.7.
Die Gesprächsleitung haben Pfarrer Horst Küllmer und Pastoralreferent i.R. Wolfgang Henn.
Anmeldungen sind bis Montag, 16. Mai an Pfarrer Küllmer (Tel. 02636/4739, E-Mail: horst.kuellmer@ekir.de).
Bei einer Veränderung der pandemischen Lage wird die Veranstaltung in digitaler Form stattfinden.
Dann wird Pfarrer Küllmer den Angemeldeten den Zugangslink mailen.
Eingeladen sind alle, die neugierig sind auf neue Einsichten zu einer bekannten Geschichte.

Herzliche Einladung zum Jugendtag am 30. April in Trier

Gebet für den Frieden

Barmherziger Vater,
dein Sohn ist Mensch geworden,
um der Welt den Frieden zu schenken.

Sei den Menschen in der Ukraine nahe,
lass die Verantwortlichen wieder zu Wegen des Friedens zurückfinden.

Mache auch uns zu Werkzeugen deines Friedens,
damit die Welt nicht von Tod und Gewalt geprägt wird,
sondern etwas von deiner Größe und Liebe spüren kann.

Der Herr segne uns und die Menschen in der Ukraine und überall in der Welt.

Er bewahre uns vor Unheil, Krieg, Not und Vertreibung

und lenke unsere Schritte

auf den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens.

Amen.

Hirtenbrief zur österlichen Bußzeit - Warum bleibe ich in der Kirche?

Hirtenbrief zur österlichen Bußzeit

Warum bleibe ich in der Kirche?

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier!

„Können Sie in dieser Kirche bleiben?“, so hat eine Wochenzeitung Ende Januar Katholiken gefragt. Zwei Dutzend Personen haben geantwortet: Frauen und Männer, Junge und

Alte, Prominente und Unbekannte (DIE ZEIT Nr. 5, 27. Januar 2022, S. 10). Herausgekommen sind ganz persönliche Bekenntnisse: Menschen gestehen freimütig, dass sie ausgetreten sind. Andere berichten von ihrem Ringen um eine Entscheidung. Und wieder andere erklären, dass ein Kirchenaustritt für sie nicht infrage kommt. Von ihnen möchte ich einige zu Wort kommen lassen:

• Eine Politikerin sagt: „Wäre die Kirche eine Partei, wäre ich vermutlich längst ausgetreten … Kirche ist für mich aber vor allem die Gemeinschaft mit Menschen, die wie ich auf dem Weg sind, die sich bemühen, ihr Leben an der frohen Botschaft auszurichten, ihre Erfahrungen und Hoffnungen miteinander zu teilen. Solche Menschen finde ich nach wie vor in der Kirche …“ (Bettina Jarasch).

• Ein Ordensmann schreibt: „Wenn ich meine Zugehörigkeit zu Gruppen davon abhängig machen würde, dass ihre Mitglieder …und deren Geschichten moralisch sauber sind, dann könnte ich zu keiner Gruppe gehören … Kirche ist für mich nicht nur Heimat, sondern auch Auftrag. Ohne Kirche gibt es auf Dauer kein Evangelium mehr. Deswegen mache ich bei der Gleichung ‚Evangelium ja, Kirche nein‘ auch nicht mit.“ (Klaus Mertes SJ)

• Ein TV-Moderator sagt: „Natürlich kann man noch in der Kirche bleiben, aber nicht als passives Mitglied, sondern als aktiver Kämpfer gegen alle Strömungen, die mit dem Missbrauch zu tun haben.“ (Frank Elstner)

• Und ein anderer Moderator und Kabarettist gibt kurz und bündig zu Protokoll: „Erstens: Natürlich trete ich nicht aus. Zweitens: Will nach dem Zusammenbruch beim Aufbau helfen.“ (Harald Schmidt)

Liebe Schwestern und Brüder, ist es legitim, wenn ich hier nur positive Stimmen zitiere?

Ich meine schon. Denn der Fastenhirtenbrief soll nicht entmutigen, sondern will im Glauben bestärken. Damit ist aber die Frage „Bleibe ich in der Kirche? Und wenn ja, warum?“ nicht beantwortet. Die Antwort kann nur jede und jeder persönlich geben. Die aktuelle Kirchensituation fordert uns alle mehr denn je dazu heraus.

Warum bleibe ich, Stephan Ackermann, in der Kirche? Nicht nur, weil das mein Beruf ist, sondern weil ich die Kirche erleben durfte und darf als einen Lebensraum, der Menschen Entfaltung ermöglicht, der Mut macht, der mich herausfordert, der Menschen über soziale und nationale Unterschiede hinweg zusammenführt … Vor allem aber habe ich nicht nur durch die Familie, sondern durch die Kirche Jesus Christus kennengelernt. Und ich bin immer noch dabei, ihn mithilfe der Kirche tiefer kennen und lieben zu lernen.

Von Gewalterfahrungen in der Kirche bin ich glücklicherweise verschont geblieben. Das ist nicht mein Verdienst. Das weiß ich. Sehr vielen ist es anders ergangen; und das in einer Zeit, die man nicht selten bis heute verklärt: die Zeit der Volkskirche und des Aufbruchs nach dem Konzil. Heute sehen wir deutlich die Schattenseiten dieser Zeit. Ihnen haben wir uns zu stellen und uns mit allen Kräften dafür einzusetzen, dass sie sich nicht wiederholen. Mehr noch: Wir wollen eine Erneuerung der Kirche, damit sie der befreiende und heilende Ort sein kann, der sie sein soll. Dabei kommt uns Bischöfen zweifellos eine besondere  Verantwortung zu. Aber wir können dies nicht allein. Wir brauchen die wirksame Beteiligung des Volkes Gottes. Nur gemeinsam kommen wir voran. Das meint Synodalität. Und wie steht es eigentlich mit Jesus selbst? Wie denkt er über das Bleiben und das Gehen? Er selbst hat jeder Versuchung des Machtmissbrauchs widerstanden. Wir haben es eben im Evangelium gehört. Zu gleich hat er um die Sündhaftigkeit und Feigheit seiner Jünger gewusst. Er hat ihnen ihre Verleugnung und ihren Verrat auf den Kopf zugesagt (Mt 26,30-35/Joh 13,21-27). Da wurde nichts beschönigt oder vertuscht. Da wurde Klartext geredet. Im Garten Getsemani hat er Blut und Wasser geschwitzt (Mt 26,36- 46/Lk 22,39-44), nicht aus fehlender Tapferkeit, nicht aus Angst um sich selbst. Jesus hat in dieser Situation in den ganzen Abgrund der Gewalttätigkeit geblickt, der sich durch die Geschichte der Menschheit zieht, auch durch die Geschichte der Kirche.

Als er sich ans Kreuz nageln ließ, hat Jesus seine Liebe zur Kirche, ja zur ganzen Menschheit besiegelt. Die Liebe des Kreuzes ist die Liebe, die an der Seite der Opfer steht. Sie ist die Liebe, die heilen kann, wo menschlich nur Schmerz ist. Sie ist die Liebe, die den Tätern die Tränen in die Augen treibt (vgl. Mt 26,75) und sie bewegt, ihre Schuld zu sehen und zu ihr zu stehen. Die Liebe des Kreuzes kann sogar aus dem Verrat eine Gabe der Liebe machen: die Eucharistie. Die Liebe des Kreuzes kommt uns da zu Hilfe, wo wir mit unseren menschlichen Kräften ans Ende kommen. Dieser Liebe des Kreuzes begegne ich in der Kirche.

Kehren wir noch einmal zur Frage des Anfangs zu rück: „In der Kirche bleiben oder gehen?“ Ich weiß, dass um diese Frage zurzeit viele Diskussionen geführt werden in unseren Familien, im Bekanntenkreis, in kirchlichen Gruppen und Gremien … Mehr als je zuvor sind Menschen bereit, offen über ihre negativen Erfahrungen in und mit der Kirche zu sprechen. Das ist gut und wichtig. Aber das ist – Gott sei Dank – nicht die ganze Kirche. Sie ist mehr als ihre Kriminalgeschichte, die momentan alles andere zu überschatten scheint.

Der 40-tägige Weg auf den Karfreitag und auf Ostern zu könnte der Anstoß sein, sich bewusst zu fragen: Wo konnte ich die Kirche als Heimat erfahren? Was wurde mir in der Kirche und durch sie geschenkt? Welche positiven Erfahrungen konnte ich in ihr machen, die mich auf meinem Lebensweg weitergebracht haben? – Und: Wo braucht Jesus mich als Glied an seinem Leib, der die Kirche ist? Wo und wie kann ich dazu beitragen, in dieser Kirche Gottes Liebe erfahrbar zu machen?

Liebe Schwestern und Brüder, lassen Sie uns mit Gottes Hilfe die Fastenzeit verstehen als eine Chance zur Besinnung und zur Erneuerung und auch als eine Gelegenheit, uns in unserem gemeinsamen Kirche sein bestärken zu lassen. Dazu segne uns der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Ihr Bischof  Stephan

Stellungnahme der SeelsorgInnen des Dekanates Remagen-Brohltal zum Mißbrauch in der Kirche

Wir können nicht schweigen!

  • Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates Remagen-Brohltal beziehen Stellung

Sprachlos und mit großer Betroffenheit haben wir die aktuellen Berichte über die Missbrauchsskandale und die sexualisierte Gewalt in unserer Kirche wahrgenommen. Die Verbrechen, die im geschützten Raum von Kirche Menschen, vor allem Kindern widerfahren sind, empfinden wir als absolut verwerflich und beschämend.

Seelsorgerinnen und Seelsorger, die eigentlich die frohe Botschaft und das Heil verkünden sollten, haben schlimmstes Unheil angerichtet. Wir fordern lückenlose Aufklärung - auch in unserem Bistum. Zugleich muss der Schutz der Opfer vor dem Persönlichkeitsrecht der Täter stehen. Unser Mitleid und Mitgefühl gilt allen, die in unserer Kirche sexuellen und spirituellen Missbrauch und Gewalt erfahren haben oder immer noch erfahren. Wir fordern Aufklärung - das Wohl der Opfer und Ihrer Angehörigen muss im Vordergrund stehen.

Wir haben Respekt und Verständnis für alle, die sich aufgrund der Vorkommnisse von der Kirche distanzieren. Selbstverständlich stehen wir allen Menschen für Gespräch, Dialog und seelsorgliche Begleitung zur Verfügung.

Als Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dekanat Remagen-Brohltal wollen wir nicht schweigen. Wir sind sensibel und aufmerksam in unseren Gemeinden und Arbeitsbereichen tätig. Prävention und Schutzkonzepte sind weiterhin notwendig und werden bereits in und mit unseren Gemeinden erarbeitet.
Wir stehen ein für eine gewaltfreie Kirche, in der niemand Angst haben muss, auch nicht hauptamtliche Mitarbeitende wegen ihrer individuellen Lebensweisen. Die Kirche muss ein Ort sein, an dem Menschen miteinander ihren Glauben in Sicherheit und Freiheit leben und entfalten können und so die Geborgenheit und Liebe Gottes erfahren.

Christian Bauer (Pastoralassistent), Josefine Bonn (Gemeindereferentin), Barbara Brötz (Gemeindereferentin), Christoph Hof (Pastoralreferent), Klara Johanns-Mahlert (Pastoralreferentin), Frank Klupsch (Pfarrer und geschäftsführender Dechant), Peter Kurtscheid (Diakon), Susanne Leuchs (Gemeindereferentin), Vivian Lion (Pastoralreferentin), Günter Marmann (Pfarrer), Pater Jino Matthew CST (Kooperator), Sabine Mombauer (Gemeindereferentin), Moritz Neufang (Pfarrer), Sebastian Pollitt (Diakon), Anita Schneider (Gemeindereferentin), Rainer Schönhofen (Gemeindereferent), Johannes Steffens (Kooperator), Werner Steines (Diakon), Pater Elias Stoffels OSB (Kooperator), Sheila Weiler (Pastoralreferentin), Frank Werner (Kooperator), Sebastian Zinken (Diakon)

Ergebnis konstituierende Sitzung am 16.2.2022 und Pfarrgemeinderatswahl 29./30. Januar

Ergebnis der konstituierenden Sitzung am 16. Februar 2022

Vorsitzender: Norbert Wagner

Stellvertretende Vorsitzende: Simone Schneider

Schriftführer: Andreas Schröder

 

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl

In der Pfarrei Brohltal wurden in den Pfarrbezirken folgende Pesonen gewählt:

Burgbrohl: Barbara Schade, Simone Schneider

Königsfeld: Rosemarie Schmitt, Karl Josef Schneider,

Niederzissen: Andreas Schröder, Norbert Wagner

Oberzissen: Dorothee Bürger, Gerhard Wilhelmi

Wassenach: Eva Latz, Gertrud Pollitt

Wehr: Heinrich Mayer, Dr. Frank Theobald

Herzlichen Glückwunsch und Gottes guten Segen für die Mitgestaltung der Pastoral in der Pfarrei Brohltal!

Firmvorbereitung 2021/22

Dieses Jahr findet die Firmvorbereitung wieder Pfarreiengemeinschaftsübergreifend im gesamten Dekanat Remagen-Brohltal statt.

Die Firmung wird im Sommer/Herbst 2022 stattfinden. Jugendliche die zwischen August 2005 und September 2007 geboren sind können sich zur Firmvorbereitung anmelden. Dieses Jahr werden 7 verschiedene Modelle angeboten, aus denen ein Modell gewählt werden kann. Die Anmeldephase ist zwischen dem 15.09. - 30.09.21. Weitere Infos und Rückfragen bei Gemeindereferentin Susanne Leuchs (susanne.leuchs@bgv-trier.de oder 01514/2023137).

  • Herausgerufen - Synodenumsetzung

    Pastoral und kirchliches Leben neu ausrichten und weiterentwickeln

    Bistum Trier: Bistumsleitung stellt veränderte Pläne zur Synodenumsetzung vor

    Trier – Das Bistum Trier gliedert sich künftig in Pfarreien und Pastorale Räume. Diese Neustrukturierung dient der Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Pastoral und des kirchlichen Lebens, wie die Diözesansynode 2013-2016 sie empfohlen hat. Das haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, am 20. November bei einer Pressekonferenz in Trier mitgeteilt.

    Bischof Ackermann sagte, er werde das Gesetz zur Umsetzung der Diözesansynode vom 15. Oktober 2019 zurückziehen. Nach Protesten von Gläubigen in Rom hatte die römische Kleruskongregation Veränderungen an den Planungen der Diözese als notwendig angesehen.  Der Bischof sagte: „Mit dem ‚Umsetzungsgesetz‘ wollten wir durch Einheitlichkeit, Standardisierungen und einem straffen Zeitplan einen stabilen strukturellen Rahmen für die Synodenumsetzung auf der Ebene der Pfarreien schaffen. Dieser ‚Masterplan‘ ist gescheitert, das müssen wir unumwunden festhalten.“ Zusammen mit denen, die wesentlich in der Ausarbeitung des Bildes und der Strukturen der „Pfarrei der Zukunft“ engagiert waren, habe er unterschätzt, wie sehr die traditionellen Strukturen der Pfarrei zusammen mit dem pfarrlichen Leben mit Emotionen, Gefühlen, Erinnerungen verbunden seien. „Die Diskussionen der letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass die Strukturdiskussionen eben nicht nur Strukturdiskussionen sind, sondern zu inhaltlichen Fragen führen, in denen es aber unterschiedliche Auffassungen gibt: über das Kirchenbild, über das Priesterbild (insbesondere das Bild des Pfarrers), über das Bild der Getauften, über die Mitwirkungsmöglichkeiten und die Verantwortung der Gläubigen.“ Er dankte allen, die sich bisher engagiert haben und betonte: „ Auch wenn die Pfarrei der Zukunft nun nicht so kommt, wie es im Herbst des vergangenen Jahres geplant war, so bin ich doch der Überzeugung, dass die meisten Überlegungen und Vorarbeiten nicht umsonst gewesen sind, weil wir in diesem Prozess vieles gelernt und dokumentiert haben, was auch bei einem veränderten Vorgehen hilfreich ist.“

    Perspektivwechsel, pastorale Impulse, Vernetzung in weiten pastoralen Räumen

    Ackermann nannte die Voten der Synode, die nach wie vor gelten: die Perspektivwechsel, die pastoralen Impulse, die durch die Teilprozessgruppen aufgegriffen und konkretisiert wurden; das vernetzte Arbeiten in weiten pastoralen Räumen, die wichtigen Diskussionen um kollegiale Leitung und geteilte Verantwortung. „Und wir haben jetzt die Chance, die Pfarreienreform einzubetten in das Gesamt der synodalen Optionen.“ Er habe mit der Kleruskongregation abgestimmt, dass es ein Rahmenkonzept zu Fusionsprozessen und zur Errichtung von Pastoralen Räumen geben werde. „Das Rahmenkonzept wird diese Grundlinien aufnehmen und eine Orientierung geben, was für alle verbindlich ist und was vor Ort in den Pastoralen Räumen und in den Pfarreien flexibel gestaltet werden kann.“ Die Pfarrer und die pfarrlichen Gremien erhalten den Auftrag, in einem Zeitraum von längstens vier Jahren auf Fusionen hinzuarbeiten; bevorzugt auf der Ebene der schon bestehenden 172 Pfarreiengemeinschaften. In den fusionierten Pfarreien bleiben der rechtliche Status des Pfarrers und der pfarrlichen Organe bestehen. „Gleichwohl streben wir auf allen Ebenen eine stärker kollegiale Leitung an.“, erklärte der Bischof.

    Um eine wirksamere Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien zu gewährleisten, werden 35 Pastorale Räume errichtet, die nach und nach die 32 bestehenden Dekanate ersetzen. Diese Räume entsprechen in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“. Die Pastoralen Räume erhalten eine vom Bischof eingesetzte und beauftragte Leitung, um die pastoralen Entscheidungen der Diözesansynode sowie die Zusammenarbeit im Bereich der administrativen Aufgaben der Pfarreien voranzubringen. Sie werden als Kirchengemeindeverbände errichtet. Ackermann verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, „dass wir als Bistumsgemeinschaft auf diesem Weg nun voranschreiten, in gemeinsamer Verantwortung und im Geist der Gemeinschaft“.

    Neuausrichtung der Seelsorge und des kirchlichen Lebens insgesamt

    Auch Mechthild Schabo hob hervor, dass die Pfarreienreform im Zusammenhang mit einer Neuausrichtung der Seelsorge und des kirchlichen Lebens insgesamt stehe. Die Überzeugung, dass kirchliches Leben sich konkurrenzfrei in und an vielfältigen „Orten von Kirche“ zeige, habe sich bereits vielerorts durchgesetzt; diese „Orte von Kirche“ würden von vielen ehrenamtlich Engagierten und hauptberuflich Tätigen engagiert gestaltet. Weitere Impulse für die Seelsorge und eine „veränderte Praxis kirchlichen Lebens“ sollen bis Ostern 2021 vorliegen: „Wir wollen jetzt die Ergebnisse der Teilprozessgruppen Katechese, Familie in all ihrer Vielfalt, Geistliche Zentren, Liturgie, Inklusion, Missionarische Teams und freiwilliges missionarisches Jahr exemplarisch in die Umsetzung bringen. Sie bieten wichtige Impulse für die Seelsorge.“

    Die Pastoralen Räume

    Schabo erläuterte, um die Koordination der Aufgaben zu erleichtern und so die Seelsorge im Sinne der Synode zu stärken, werde das pastorale Personal – außer die Pfarrer – künftig auf der Ebene der Pastoralen Räume angesiedelt. Gleichzeitig werden die Seelsorgerinnen und Seelsorger einen konkreten Einsatzort oder eine Einsatzstelle haben: in der Pfarrei, in einer Einrichtung oder an einem anderen Ort von Kirche. „So ist gewährleistet, dass die Pfarrei ihre Aufgaben gut erfüllen kann und alle Seelsorgerinnen und Seelsorger in unterschiedlichen Feldern an der Umsetzung der Synodenbeschlüsse mitarbeiten“, betonte sie. Und: „Die Seelsorgerinnen und Seelsorger bleiben vor Ort, sind ansprechbar für die Anliegen der Menschen und unterstützen, wo es gewünscht ist, die ehrenamtlich Engagierten.“

    Zu dem wichtigen Punkt der Mitbestimmung durch Laien sagte sie, um das synodale Prinzip in den Pfarreien zu leben, werde es in jeder Pfarrei weiterhin ein Vermögensgremium geben und für die Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft ein pastorales Gremium. „Je nachdem, wie die Planungen der einzelnen Pfarreien für Fusionen sind, wird sich zeigen, welches Gremienmodell sinnvoll ist. Wir kennen bereits heute mehrere Varianten. Man wird vor Ort entscheiden, was mit Blick auf eine geplante Fusion von Pfarreien im Übergang dienlich ist.“ Gearbeitet werde auch an der Gremienstruktur auf Ebene des Pastoralen Raums und auf Bistumsebene.

    Vorbereitungszeit im Jahr 2021 – Fusionen und Pastorale Räume ab 2022

    Generalvikar von Plettenberg kündigte an, ab dem Jahr 2021 „in der Logik von Pfarreien einerseits und Pastoralen Räumen andererseits“ denken zu wollen. Dazu werde es eine Vorbereitungszeit ab Januar 2021 geben. In dieser Zeit soll unter anderem das Rahmenkonzept für den Pastoralen Raum erarbeitet werden, das die nötige Flexibilität ermöglicht, um den Situationen vor Ort gerecht zu werden. Denn für ein auf den jeweiligen Raum angepasstes „Entwicklungsprogramm“ brauche es die Kenntnis und Bewertung der spezifischen Situationen. „Deshalb werden wir mit den Akteuren vor Ort die Informationen zusammentragen, die helfen, die richtigen und auf den Raum angepassten Entscheidungen zu treffen.“ Neben den konkreten Zahlen, Daten, Fakten spielten auch die weichen Faktoren wie etwa die Bereitschaft zu Fusionen oder die bisher schon erfolgte Beschäftigung mit Synodenbeschlüssen eine Rolle. Diese Sondierung werde diözesanseitig vom Synodenbüro in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der ursprünglich geplanten Leitungsteams und seitens der Dekanate von den Steuerungsgruppen, die es bereits im Zugehen auf die „Pfarreien der Zukunft“ gab, in den ersten Wochen des neuen Jahres durchgeführt.

    „Bis Mitte 2021 wollen wir durch die Gespräche mit den Menschen in den heutigen Pfarreien und Dekanaten eine genauere Vorstellung davon haben, welche Pfarreien zeitnah fusionsbereit sind, welche noch etwas länger brauchen werden, und welche Pastoralen Räume wir wann errichten werden“, sagte von Plettenberg. Daran schließe sich die Vorbereitung für die formale Errichtung der Pastoralen Räume und möglicher Fusionen von Pfarreien an. „Das heißt: Ab dem 1.1.2022 können die ersten Pfarreien fusionieren. In einem Zeitraum von vier Jahren erwarten wir die dazu notwendigen Prozesse und Entscheidungen vor Ort.“ Die Orientierungsgrößen seien die derzeitigen 172 Pfarreiengemeinschaften; es werde aber nicht ausgeschlossen, dass über die aktuellen Pfarreiengemeinschaften hinaus Fusionen stattfinden. „Das sind Fragen, die in der Vorbereitungszeit mit den Gremien und Gläubigen besprochen und sondiert werden sollen.“ Die genaue Planung für die Errichtung pastoraler Räume ergibt sich so aus den örtlichen Rahmenbedingungen und kann ab dem 1.1.2022 erfolgen.

    Zielbild für Struktur, Inhalt, Prozess zur Verwirklichung der Vision der Synode

    Von Plettenberg erklärte: „Es wird in der Tat so sein, dass wir in den kommenden Jahren zwar auf das vom Bischof klar beschriebene Zielbild von pastoralen Räumen und fusionierten Pfarreien hin arbeiten, aber einen örtlich spezifischen Entwicklungsweg gehen und daher eine bis zu vierjährige Zeit des Übergangs haben.“ „Klar ist aber auch, dass wir uns in diesen Jahren nicht in Strukturdebatten verlieren wollen, sondern deutlich die inhaltlich-pastorale Entwicklung auf der Grundlage der Synodenergebnisse vorantreiben wollen.“ Der Generalvikar sagte, mit diesem Vorgehen wolle die Bistumsleitung sowohl den Sorgen und Nöten vieler Gläubigen als auch den Bedenken der römischen Behörden angesichts der tiefgreifenden Veränderungen angemessen begegnen. Und: „Mit diesem Zielbild für Struktur, Inhalte und Prozess soll die herausforderungsvolle Vision der Synode verwirklicht werden.“ Alle Informationen gibt es unter www.herausgerufen.bistum-trier.de